Rheumatologie

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Um bei der Erkrankung mit Rheuma schwere Krankheitsverläufe zu vermeiden, ist eine frühe Diagnose und effektive Behandlung der entzündlichen Wirbelsäulen-, Gelenk-, und Bindegewebserkrankungen entscheidend.  Am besten sucht man einen Spezialisten wie dem Rheumatologen auf. Das ist ein Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Rheumatologie bzw. einem Kinderarzt mit Zusatzweiterbildung Rheumatologie.

Für operative Maßnahmen und eine Versorgung mit Orthesen (Hilfsmittel zum Gelenkschutz) stehen insbesondere die Orthopäden mit dem Schwerpunkt Rheumatologie zur Verfügung.Den Rheumatologen stehen heutzutage moderne Medikamente und Behandlungsverfahren zu Verfügung. Mit diesen lassen sich die gefährlichen rheumatischen Erkrankungen gut beherrschen. Die Heilung von Rheuma ist trotz der vielen Forschungsfortschritte zwar in vielen Fällen noch nicht möglich, aber die Ärzte können die Beschwerden ihrer Patienten lindern und die fortschreitende Zerstörung der Gelenke und Organe aufhalten. In manchen Fällen erreicht man sogar auch ein vollständiges Verschwinden der Krankheitsanzeichen. Je eher die Krankheit erkannt wird und eine Behandlung erfolgt, umso eher erreicht man solche Heilungserfolge.


Auch in Rheumazentren, das sind Zentren für Gelenk-, Wirbelsäulen-, Muskel-, Nerven- und Gefäßerkrankungen, kann man die Erkrankung behandeln lassen.Die Vernetzung von stationären, teilstationären und ambulanten Therapieformen sowie die enge Zusammenarbeit mit externen Kliniken, Fachärzten und verschiedenen Patientenorganisationen bringen überdurchschnittlich gute Behandlungserfolge. Die Patienten werden tatkräftig dabei unterstützt, in ein selbstständiges und erfülltes Privat-, Arbeits- und Berufsleben zurückzukehren.

Vom Rheumatologen werden auch Medikamente eingesetzt, die das Immunsystem bremsen. Dazu gehören die Wirkstoffe Leflunomid , Sulfasalazin und Methotrexat. Diese unterdrücken das Immunsystem, in dem sie die schnelle Vermehrung der Abwehrzellen hemmen. Der Effekt der Immunblocker tritt nicht sofort ein, sondern erst nach einigen Wochen bis Monaten. Daher kombinieren Ärzte sie in den ersten Wochen mit Schmerzmitteln oder Kortison.